Wasserkraft in Österreich

Begünstigt von der Lage im Alpenbogen und dem Donaustrom zwischen Passau und Preßburg / Bratislava hat die Wasserkraft in Österreich eine überragende Bedeutung. Mit Laufkraftwerken, Mittel- und Hochdruckanlagen an Speicherseen werden an die 60 % der elektrischen Energie erzeugt. Die ersten Kraftwerke sind bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb gegangen. Vorbildlich renovierten und in moderne Steuerungstechniken eingebundene Altanlagen (Beispiel Steyrdurchbruch der Energie AG) und modernsten Pumpspeicheranlagen (Beispiel Kops II der Vorarlberger Illwerke) stehen zur Verfügung.

In Oberösterreich und Salzburg sind wahre Juwele der alten und neuen Ingenieurbaukunst zu finden. Die Bilder sind unter oft schwierigen Lichtverhältnissen digital und zu einem Teil in HDR-Aufnahmetechnik entstanden. Für die Nachbearbeitung sind bei vielen Bildern mehrere Arbeitsschritte notwendig gewesen. Die dargestellten Objekte sind aber in keinem der Fälle verändert worden.

Kraftwerksgruppe Lungau

Nach einem ersten Wasserkraftausbau beim Murfall im Lungau in den Zwanzigerjahren wurde 1956 das Kraftwerk Rotgülden in Betrieb genommen und 1967 wesentlich vergrößert. 1991 wurde der bereits vorhandene Rotgüldensee erweitert und das Kavernenkraftwerk Hintermuhr in Betrieb genommen. Dem wachsenden Strombedarf entsprechend wurde die Kaverne 2008 mit einer Pumpturbine nachgerüstet, sodaß die Pumpspeicheranlage vermehrt Spitzenstrom liefern kann.

Die Aufnahmen sind bei vorhandenem Licht digital entstanden, z.T. in HDR-Technik.